Philhomoniker / Alexander Strauch: Julius Cäsar - kopflos in Ägypten
Operette | i-camp | 26.02.2010 - 28.02.2010 | uhr 20.30 bzw. 18Komposition/Dirigent: Alexander Strauch
Text: Andreas Schimkus
Inszenierung: Martina Veh
Kostüme/Ausstattung: Nikolaus Maier
Klavier: Markus Michel
Video: Florian Rödl
Die Philhomoniker zeigen die Comicoper „Julius Cäsar - Kopflos in Ägypten". Händels „Giulio Cesare" hat den Dirigenten und Komponisten Alexander Strauch inspiriert zusammen mit Andreas Schimkus (Text), Martina Veh (Regie) und Nikolaus Maier (Ausstattung) eine Oper für Männerchor und Klavier zu schreiben: stilistisch angesiedelt zwischen Barockmusik, Comedian Harmonists, Avantgarde und ägyptischem Pop. Die Stimmgruppen des Chores verkörpern Cäsar, Kleopatra, Ptolemäus und Sextus.
Kleopatra und ihr Bruder Ptolemäus streiten um die Krone Ägyptens. Beide wollen sich dazu Cäsars bedienen, der seinen Erzrivalen Pompeius bis an die Pyramiden verfolgt hat. Dessen Sohn Sextus schwört Ptolemäus Rache, als dieser Cäsar Pompeius' Kopf als Gastgeschenk überreicht. Sextus und Cäsar sind sofort ein Herz und eine Seele. Kleopatra verführt Cäsar mit ihren orientalischen Reizen, Ptolemäus hat ein Auge auf Sextus geworfen. Die Handlung ist in jedem Augenblick prall gefüllt mit Leben, Emotionen und Action.
Den antiken Stoff und die frühgeschichtlichen Gestalten, kondensiert auf eine gute Stunde und gesehen durch die rosa Brille eines schwulen Chores, hat die Regisseurin Martina Veh in dieser Choroper ähnlich dem Strich eines Comiczeichners in Szene gesetzt.
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